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Isabella Eberhardt (1877–1904) war Reisende, Journalistin und Schriftstellerin.
Als russische Staatsbürgerin besuchte sie Russland nie; sie wurde in Genf geboren und wuchs dort auf, das sie ihr Leben lang ablehnte.
Sie schockierte ihre Zeitgenossen mit ihrer Männerkleidung, ihrer Unabhängigkeit, ihren Liebesaffären und schließlich ihrer Konversion zum Islam und ihrem Leben unter den Nomaden der Sahara.
Ihr Schicksal ist so ungewöhnlich, dass es wie ein bemerkenswerter Roman einer außergewöhnlich talentierten Schriftstellerin anmutet – und sie selbst war die Autorin, die ihr Leben wie andere Kunstwerke gestaltete.
Sie, die als „Kosakin in der Sahara“, als „Nomadin mit russischer Seele“ bezeichnet wurde, fesselt die Fantasie auch nach ihrem tragischen Tod.
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